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1 Ketogener/Low carb Schokokuchen

Manchmal packt es einen ja, man hat plötzlich einen Süßhunger, dass es einen in die Küche treibt, quasi ohne die Beine zu bewegen. Plötzlich steht man da, kramt in den Vorräten - nix (man hat ja, zwecks Abnahmen todesmutig keine Süßigkeiten gekauft, haha). Leichte Missmut stellt sich ein. Man öffnet den Kühlschrank und auch wenn man den Kopf noch so weit hineinsteckt - man findet nichts was an Ort und Stelle den Süßhunger stillt.




Ganz ehrlich, wem geht es manchmal auch so? Ich hasse und liebe mich dann gleichzeitig dafür, dass ich keine Süßigkeiten gekauft habe. Aber  da ich aufgrund meiner Semesterferien eh recht flexibel bin und die Hausarbeit im Staatsrecht vom Unterhaltungswert noch hinter Putzen steht, hab ich schnell mal im WWW gesurft und ein Rezept für Schokokuchen gefunden - low carb! Diese Wortkombination finde ich so klasse, sie könnte mich glatt abnehmen lassen! Und zudem ist Zucker auch einfach absolut schädlich und Kohlenhydrate ebenso nicht ganz so gesund - So ist das eine perfekte Alternative !



Also hier mein Rezept für den Schokokuchen, das gefundene Rezept hab ich nämlich nur als Richtwert genutzt und es abgewandelt:

Zutaten:

120 g gemahlene Haselnüsse
100g Kokosmehl
1 Päckchen Backpulver
45 g Eiweißpulver Schoko
100g Xucker
Mark einer Vanilleschote
3 EL entölter Kakao
60 g Magarine oder Butter, weich
4 Eier
4 EL Joghurt

Zubereitung:

Alles Zutaten ganz unspektakulär miteinander vermischen bis sich ein recht zäher Teig bildet. Diesen ein eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und glatt streichen. Den Kuchen bei ca. 180 Grad 40-45 Minuten backen.






Also ich finde den Kuchen klasse. Er ist schön schokoladig und durch die Haselnüsse auch nussig. Dass es toll ist Kuchen zu genießen, ohne direkt die Diät über den Haufen zu werfen, muss ich ja nicht extra erwähnen. Man kann den Kuchen in Alufolie eingewickelt auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, ohne dass er trocken wird. Dann findet der Kopf das nächste Mal wenigstens etwas, wenn er wieder auf der Suche nach etwas Süßem drinsteckt:-)

Guten Hunger,
Julia



6 Vollkornspaghetti mit Gemüse-Hack-Soße

Was macht man, wenn man etwas Leckeres, Soulfoodartiges essen will, aber der Diätteufel schon derart an der Vernunft appelliert, dass man sich gar nicht traut überhaupt an die Existenz von Pommer, Burger und Co zu denken?
Genau, man gibt solchen Klassikern wie Spaghetti Bolognese eine Update, quasi Spaghetti Bolognese 2.0. Weizenspaghetti gegen Vollkorn getauscht, Gemüsemenge durch Zucchini und frische Tomaten drastisch erhöht, Fleischanteil verringert und schon habt ihr etwas gesundes, aber auch sehr glücklichmachendes Gericht. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!Tschakka!


Ihr benötigt:
1 Zucchini
2 große Tomaten
1 Gemüsezwiebel
2 Zehen Knoblauch
300 g Hackfleisch gemischt (optimal wäre Tatar)
1 kleine Dose geschälte Tomaten
1/2 Tetrapack passierte Tomaten
250g Vollkornspaghetti
Salz, Pfeffer, Paprika, etwas Bio-Brühe

Zubereitung:
1. Wasser für die Spaghetti aufsetzen
2. Zwiebel kleinschneiden, Knoblauch pressen oder hacken und in etwas Olivenöl in der Pfanne anschwitzen.
3. Hack hinzugeben und anbraten
4. Zucchini kleinschneiden (ich schneide immer Scheiben und viertel diese) und Tomaten viertel und diese mitraten.
5. Wenn alles schön angebraten ist die Dose Tomaten hinzufügen (klar, nur den Inhalt) und etwas passierte Tomaten.
6. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Brühe würzen und ca. 10 Minuten mit Deckel köcheln lassen
7. Wenn die Spaghetti gar sind (ich kenne tatsächlich einen Mensch der eine Nudel vor die Kühlschranktür wirft, wie in der brunch-Werbung) mit der Soße genießen(okay, futtern).
Guten Hunger!
Julia